Workshop IV zu Networking und strategischer Roadmap-Entwicklung

Das vierte DICE-Strategie- und Roadmapping-Treffen, das am 16. Juli 2026 stattfand, konzentrierte sich darauf, die jüngsten Entwicklungen zu konsolidieren und eine detaillierte kurzfristige operative Roadmap sowie eine langfristige Governance-Strategie für den Digital Innovation Cluster for the Built Environment zu erarbeiten. Die Sitzung brachte die Kernteammitglieder und Kernpartner zusammen und diente dazu, die Fortschritte bei wichtigen Initiativen zu überprüfen, darunter europäische Projektanträge wie der bevorstehende Horizon-Antrag, die Integration digitaler Tools und die laufende Zusammenarbeit mit Partnern.

Ein zentraler Schwerpunkt des Workshops lag auf der Präzisierung der Vision, Mission und des Organisationsmodells des Clusters. Die Teilnehmenden führten strukturierte Diskussionen, um Zielgruppenprofile zu definieren, Kernkompetenzen zu erfassen und Governance-Strukturen des Clusters zu bewerten. Dabei prüften sie Rechtsformen, Finanzierungsmodelle und Mitgliedschaftsstrukturen, um einen langfristigen Mehrwert für interne wie externe Stakeholder sicherzustellen. In den Diskussionen wurden außerdem Strategien zur Ausweitung der Netzwerkreichweite durch gemeinsame Pilotprojekte, Innovationstransfer, die Einbindung von Start-ups und eine aktive Ansprache der Community hervorgehoben.

In interaktiven Roadmapping-Sitzungen erarbeiteten die Teilnehmenden einen klaren Zeitplan für wichtige Meilensteine in den Bereichen Betrieb, Innovation und Kommunikation. Zu den unmittelbaren Maßnahmen gehören die Erfassung der Netzwerkexpertise mithilfe einer Kernkompetenzmatrix, die Einführung einer Nextcloud-Plattform zur Gewährleistung digitaler Souveränität und offener Zusammenarbeit, die Veröffentlichung spezieller Cluster-Newsletter sowie die Einführung gemeinschaftsweiter Pitch-Formate. Mit Blick auf die Zukunft skizziert die Roadmap anstehende Großveranstaltungen, darunter Auftritte bei der SCCON Berlin und der Smart City Expo Barcelona, die auf eine offene HCU-Versammlung Ende 2026 und eine umfassende Zwischenbewertung Anfang 2027 hinführen.


Der Innovationscluster DICE wurde offiziell bei der EU registriert.

Der von der HafenCity Universität Hamburg geleitete „Digital Innovation Cluster for the Built Environment“ (DICE) wurde im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie am 26. Mai in Brüssel offiziell in das EU-Förderprogramm Build4People aufgenommen.

Im Rahmen einer offiziellen Zeremonie am 26. Mai 2026 in Brüssel wurde der „Digital Innovation Cluster for the Built Environment“ (DICE) im EU-Förderprogramm Build4People registriert. Das auf dem New European Bauhaus basierende Förderprogramm Build4People unterstützt über 30 europäische Innovationscluster, die sich mit Zukunftsthemen in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen befassen.

DICE ist ein Netzwerk von Stakeholdern, die die Wertschöpfungskette im Bereich der digitalen Planung und des Bauens – von der Forschung bis zur praktischen Anwendung – schließen und durch neue Innovationen vorantreiben möchten. Diese Initiative geht auf die HafenCity Universität Hamburg zurück, die das Netzwerk organisatorisch betreut und seine Entwicklung seit etwa einem Jahr aus dem Hamburger Kontext heraus vorantreibt. Zur Kerngruppe von DICE gehören neben der HCU auch der Bundesverband Smart City e. V. (BVSC), das Start-up UrbView, das Softwareunternehmen integrationWorks und der BIM-Experte Prof. Mondino.

Über die Kerngruppe hinaus soll das Netzwerk in den kommenden Monaten und Jahren kontinuierlich erweitert, gemeinsame wegweisende Innovationsprojekte gestartet und Sichtbarkeit sowie Unterstützung für Zukunftsthemen der digitalen Planung und des Bauens geschaffen werden. Bei der Unterzeichnung der Cluster-Charta und der Entwicklungsroadmap in Brüssel waren neben den Verantwortlichen der HCU, Professor Jörg Rainer Noennig und Fernando Montano (beide von Digital City Science), auch der Präsident der Universität, Professor Jörg Müller-Lietzkow, sowie Stefan Marhauser aus der Geschäftsführung von Integration Works, einem Mitglied der DICE-Kerngruppe, anwesend.


Workshop III zu Networking und Matchmaking

Der DICE-Konsolidierungsworkshop, der am 20. März 2026 stattfand, markierte den Übergang von der Netzwerkbildung zur Clusterentwicklung. Die Teilnehmenden arbeiteten daran, die langfristige Vision, die Governance-Strukturen, die thematischen Schwerpunkte und die zukünftigen Aktivitäten des Digital Innovation Cluster for the Built Environment zu definieren. Durch Präsentationen, gemeinsame Diskussionen und interaktive Arbeitssitzungen untersuchten die Teilnehmenden Möglichkeiten, die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Planung, des Bauens und der Stadtentwicklung zu stärken.

Ein zentrales Ergebnis des Workshops war die Identifizierung der wichtigsten Ziele für DICE. Die Teilnehmenden betonten, wie wichtig es ist, ein offenes Innovationsökosystem zu schaffen, das den Wissenstransfer, den Datenaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen erleichtert.

Zu den weiteren Zielen gehörten die Förderung von Spin-offs und des Innovationstransfers, die Einrichtung von Demonstratoren und Inkubatoren, die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit sowie der Aufbau eines nachhaltigen, mitgliedergetragenen Netzwerks, das eine menschenzentrierte und digital gestützte Stadtentwicklung fördert.

Der Workshop definierte außerdem zukünftige Innovationsformate und thematische Schwerpunkte für den Cluster. Zu den vorgeschlagenen Aktivitäten gehören clusterübergreifende Networking-Veranstaltungen, thematische Arbeitsgruppen, Sparring-Sitzungen mit Stakeholdern, gemeinsame Wissensdatenbanken und kollaborative Innovationsplattformen. Zu den zentralen Innovationsthemen, die während der Veranstaltung diskutiert wurden, gehörten digitale Zwillinge, vernetzte Baustellen, KI-gestützte Planungs- und Bauprozesse, interoperable Datenökosysteme, das Informationsmanagement über den gesamten Lebenszyklus sowie benutzerfreundliche digitale Standards. Diese Diskussionen bilden eine Grundlage für zukünftige DICE-Initiativen, Pilotprojekte und gemeinsame Förderanträge.


Networking- und Matchmaking-Workshop II

Der zweite DICE-Networking- und Matchmaking-Workshop, der am 10. Dezember 2025 stattfand, konzentrierte sich darauf, strategische Prioritäten für das entstehende Cluster zu identifizieren. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, öffentlicher Verwaltung und Innovationsorganisationen nahmen an einer Reihe strukturierter Übungen teil, die darauf abzielten, den aktuellen Stand des digitalen Planungs- und Bauökosystems in Hamburg zu bewerten und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren.

Der Workshop schloss mit einer gemeinsamen Reflexion über die zukünftigen Prioritäten des Clusters und die Rolle, die DICE bei der Förderung von Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der gebauten Umwelt spielen kann. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit, praxisorientierter Pilotprojekte, des Wissensaustauschs und einer stärkeren Vernetzung zwischen Forschung, öffentlichen Behörden und Industrie. Die Ergebnisse des Workshops lieferten wertvolle Impulse für die Festlegung thematischer Schwerpunktbereiche, die Stärkung des Netzwerks des Clusters sowie die Vorbereitung zukünftiger Kooperationsinitiativen und Fördermöglichkeiten im Rahmen von Build4People und verwandter europäischer Innovationsprogramme.

Ein zentraler Bestandteil des Workshops war eine Reihe interaktiver Arbeitssitzungen, die darauf ausgelegt waren, Fachkompetenzen zu erfassen, Wissenslücken zu identifizieren und Kooperationsmöglichkeiten im gesamten Bereich der gebauten Umwelt aufzuzeigen. Durch Aktivitäten wie den „Marketplace of Knowledge“, die SWOT-Analyse, den Trendradar und Übungen zur Lebenszyklusmodellierung bewerteten die Teilnehmenden gemeinsam die Stärken und Herausforderungen des digitalen Planungs- und Bauökosystems Hamburgs. Die Diskussionen verdeutlichten die ausgeprägte Fachkompetenz innerhalb des Netzwerks in Bereichen wie BIM, Innovation und künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig wurde ein wachsendes Interesse an Simulationen, Tests und Pilotprojekten, digitalen Zwillingen, Fördernetzwerken und neuen Technologien festgestellt.



Networking- und Matchmaking-Workshop I

Der erste Networking- und Matchmaking-Workshop (21. November 2025) brachte Forschende, Praktikerinnen und Praktiker sowie Akteure aus dem Innovationsbereich zusammen, die daran interessiert waren, im Rahmen der Build4People-Initiative einen Digitalen Innovationscluster für die gebaute Umwelt mitzugestalten. Der an der HafenCity Universität Hamburg ausgerichtete Workshop ermöglichte den Teilnehmenden aus Wissenschaft, Industrie und öffentlichen Organisationen, sich vorzustellen, ihre Fachgebiete zu präsentieren und Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen auszuloten. Die Veranstaltung begann mit Präsentationen zu den Beweggründen und Zielen der Initiative, gefolgt von Diskussionen über aktuelle Herausforderungen und neue Chancen bei der digitalen Transformation der gebauten Umwelt.

Ein zentraler Teil des Workshops konzentrierte sich auf die Erfassung der Forschungs-, Innovations- und Anwendungslandschaft, die durch die Teilnehmenden repräsentiert wurde. Durch interaktive Übungen identifizierten die Teilnehmenden laufende Projekte, Forschungsinteressen, technologische Kompetenzen und gesellschaftliche Herausforderungen, die für die gebaute Umwelt relevant sind. Die Themen reichten von digitalen Zwillingen, BIM, Smart Cities und urbanen Datenplattformen bis hin zu Klimaanpassung, zirkulärem Bauen, der Dokumentation des kulturellen Erbes, KI-Anwendungen und nachhaltiger Stadtentwicklung. Durch die Visualisierung dieser Themen und ihrer Zusammenhänge konnten die Teilnehmenden gemeinsame Interessen, potenzielle Synergien und Bereiche identifizieren, in denen gemeinschaftliches Handeln eine größere Wirkung erzielen könnte.

Der Workshop endete mit einer gemeinsamen Clusterbildung, bei der die Teilnehmenden verwandte Themen zu entstehenden thematischen Bereichen zusammenfassten und mögliche zukünftige Ausrichtungen des Netzwerks diskutierten. Diese Diskussionen trugen dazu bei, ein gemeinsames Verständnis der gemeinsamen Prioritäten zu schaffen, und zeigten Möglichkeiten für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit über verschiedene Sektoren hinweg auf. Die Ergebnisse des Workshops bildeten eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Digitalen Innovationsclusters für die gebaute Umwelt. Sie unterstützen zukünftige Matchmaking-Aktivitäten, die Entwicklung von Projekten und den Aufbau von Partnerschaften, die in der Lage sind, komplexe Herausforderungen in Städten, Gebäuden und Infrastrukturen durch digitale Innovationen zu bewältigen.